Hydrothermale Carbonisierung

Hydrothermale Carbonisierung - eine energieeffiziente Behandlung von Klärschlämmen und Bioabfällen?

FACHSYMPOSIUM des Kompetenzzentrums Wasser Berlin, dem Bundesverband Hydrothermale Carbonisierung und Veolia am 26. September 2013

Über die Hydrothermale Carbonisierung (HTC) lassen sich entwässerte Klärschlämme und organische Abfälle thermisch behandeln und in eine Biokohle mit mindestens 65% Trockensubstanz umwandeln, die als regenerativer Energieträger dienen kann. Das Symposium wird verschiedene Studien vorstellen, die die Energieeffizienz einer HTC-Behandlung von Klärschlämmen und Bioabfällen untersucht haben.

KWB hat in einer umfassenden theoretischen Lebenszyklusbilanzierung die Energie- und CO2-Bilanz des HTC-Prozesses für Klärschlämme im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren der Schlammbehandlung und -entsorgung in Verbrennungsanlagen erstellt. In einer im Auftrag des Bundesverbandes Hydrothermale Carbonisierung parallel dazu durchgeführten Studie wurde die HTC von Grünabfall in gleicher Weise untersucht. In dem Projekt HTC-Niedersachsen soll ein skalier-bares Konzept für den Bau und den Betrieb einer kontinuierlich betriebenen Anlage zur Hydrothermalen Carbonisierung erarbeitet werden.

Vorträge: